wir.htm – 14.9.2010 – vollständiges Frameset
 
 
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Stiftung Hinwilerhuus Valbella –
wer sind wir ?
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Das Hinwilerhuus gehört der Stiftung «Hinwilerhuus Valbella». Der Stiftungsrat wird durch je 2 oder 3 von den Trägergemeinden bestimmten Mitglieder gebildet. Mit Ausnahme von Wetzikon sind es alle Gemeinden des Bezirks Hinwil, also Bäretswil, Bubikon, Dürnten, Fischenthal, Gossau, Grünigen, Hinwil, Rüti, Seegräben, und Wald.
Im Ausschuss des Stiftungsrates, der im wesentlichen die Aufgabe einer Geschäftsleitung wahrnimmt, wirkt Heinz Mäusli (Bäretswil) als Präsident, Werner Rellstab (Fischenthal) als Aktuar und Webmaster, Andreas Pfister (Rüti) als Lehrervertreter und für's Marketing, Ursula Leibundgut (Grüningen) für spezielle Projekte und Toni Diethelm (Bubikon) als Liegenschaftsverantwortlicher.

Anfangs des Jahres 2010 wurde die Stiftung Hinwilerhuus Valbella 25-jährig. Lesen Sie den träfen Bericht, der in der Gratiszeitung «regio.ch» veröffentlicht wurde. Hier finden Sie auch ihr persönliches Exemplar «25-Jahr-Jubiläum der Stiftung Hinwilerhuus Valbella» zum Herunterladen: (2 Seiten, 10.3 MB – pdf-Datei).

 
      
«Enjoy Switzerland» – mehr Ferien für die Gäste
10. Februar 2005. Das Projekt «Enjoy Switzerland» von Schweiz Tourismus trägt schon in diesem Jahr Früchte und verbessert punktuell das Ferienerlebnis für die Gäste. Die Ferienregion Lenzerheide-Valbella setzt die ersten Massnahmen um und erweitert ihr Angebot bezüglich Gastfreundschaft, Service, Sport und Freizeit.
Die Stiftung Hinwilerhuus Valbella hat an diesem Projekt bei der Aktion «Kundenbefragung» teilgenommen und überdurchschnittliche Noten erzielt. Den etwas gekürzten Bericht könn Sie hier herunterladen: Kundenumfrage 2004 (pdf-Datei, 1,354 MB).
 
 

Es wäre das Rad neu erfunden, wenn mann auf die Wiedergabe der 3 folgenden kompetent geschriebenen Artikel unserer Lokalkorrespondentin des «Zürcher Oberländer» verzichten würde. Sie vermitteln in kurzen Worten Alles über das Hinwilerhuus Valbella.
 
 

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Im ZO vom 8. Juli 1999 war zu lesen:
Bezirksgemeinden kaufen das «Hinwilerhuus»
Denkwürdige Stiftungsratssitzung in Valbella: «Gemeinnützige» verkauft ehemalige Ferienkolonie-Anlage


hl. Endlich ist es soweit: Am 15. Juli kauft die Stiftung «Hinwilerhuus Valbella», der mit Ausnahme von Wetzikon alle Bezirksgemeinden angehören, die Ferienanlage auf der Lenzerheide. Damit wird die ehemalige Ferienkolonie der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Hinwil (GGBH) nun auch materiell der Stiftung übertragen, die den Betrieb seit zwölf Jahren selbständig und selbsttragend führt. An der letzten Stiftungsratssitzung wurde der Kaufvertrag einstimmig genehmigt.

Als die GGBH vor nunmehr 14 Jahren ihre Ferienkolonien aufgeben wollte, übernahmen die Gemeinden des Bezirks Hinwil gemeinsam die Feriensiedlung in Valbella, die aus einem Haupthaus, drei Gruppenhäusern und einem Abwartshaus besteht. An einen Kauf der Liegenschaft war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht zu denken.

Eine einzige Erfolgsstatistik
Die Frage, ob die Ferienanlage überhaupt rentieren wird, und die hohen Steuern im Kanton Graubünden, wo die Stiftung im Gegensatz zum Kanton Zürich keine Steuerbefreiung geniesst, liessen es sinnvoll erscheinen, die Gebäude erst einmal nur zu mieten.
Die folgenden Jahre dann waren eine einzige Erfolgsstatistik. Dank gutem Management, gezielter Werbung und viel Engagement von seiten des Stiftungsratsausschusses stiegen die Belegungszahlen kontinuierlich an und erreichten 1995 mit mehr als 11'000 Logiernächten einen vorläufigen Spitzenwert. Seitdem ging die Belegung zwar zurück, aber die gute Auslastung mit 8793 Übernachtungen im 1998 lassen hoffen, dass die Sparschrauben in den Schulgemeinden wieder etwas gelockert worden sind.

Eine gut erhaltene Ferienanlage übernommen
Schon fast traditionell wurde die erste Sommer-Stiftungsratssitzung nach den Kommunalwahlen in Valbella abgehalten. Präsident Rolf Gadola (Grüningen) konnte den zahlreichen Behördenvertretern eine Ferienanlage präsentieren, die gut erhalten ist und sehr flexibel genutzt werden kann. Aus dem Erneuerungsfonds wurde im letzten Jahr das Haus Bergli umfassend saniert, Mobiliar und Maschinen werden jährlich zu einem Drittel abgeschrieben.

Faire Lösung für beide Parteien
Wichtigstes Traktandum der Sitzung war der Antrag des Ausschusses, die Ferienanlage von der GGBH zu kaufen. Vor zwei Jahren sind diesbezügliche Verhandlungen mit der GGBH aufgenommen worden. Im Mittelpunkt der Gespäche standen Steuerfragen, denn der Kanton Graubünden lehnte eine Steuerbefreiung der gemeinnützigen Stiftung ab.
Letztlich einigte man sich auf einen Kaufpreis von 912 395 Franken und die Übernahme der Handänderungs- und Grundstücksgewinnsteuern durch die Stiftung. 862 395 Franken des Kaufpreises werden mit Guthaben der Stiftung gegenüber der GGBH verrechnet, die restlichen 50 000 Franken werden dem liquiden Stiftungsvermögen, das 240 000 Franken beträgt, entnommen.
Es sei, so Rolf Gadola, eine für beide Seiten faire Lösung; die GGBH unter Leitung ihres Präsidenten Niklaus Egli (Hinwil) hat denn auch dem Kaufvertrag vollumfänglich zugestimmt.

Auch in Zukunft sind Investitionen nötig
Der Stiftung Hinwilerhuus Valbella und damit den Bezirksgemeinden werden durch den Kauf der Ferienanlage keine zusätzlichen Kosten erwachsen. Auch in Zukunft wird kontinuierlich in die stark genutzte Anlage investiert werden müssen, die Renovationsarbeiten können aber aus den Rückstellungen finanziert werden.
Als nächste Aufgabe steht die Sanierung der Zufahrtsstrasse von der Gemeindegrenze zur Liegenschaft an, und auch das Haupthaus wird umfassend überholt werden müssen. An der Budgetversammlung im kommenden Herbst soll dem Stiftungsrat dazu ein Konzept vorgelegt werden.

Rolf Gadola: «Ein Glückstag für die Stiftung»
Für Rolf Gadola, der die Stiftung seit ihrem Bestehen präsidiert, wird der 15. Juli ein Glückstag sein: «Endlich sind wir Eigentümer unserer Ferienanlage und investieren nicht mehr in ein Mietobjekt, sondern in unsere eigene Liegenschaft.» ein Hochgefühl, das die neuen Hausherren des «Hinwilerhuus Valbella», die Bezirksgemeinden, hoffentlich alle teilen.


Der ZO vom 19. November 1998 berichtete.
Steuerfragen blockieren Liegenschaftenkauf
Der Stiftungsrat der Ferienheim-Stiftung «Hinwilerhuus Valbella» tagte

hl. Zum erstenmal in neuer Besetzung tagte am Montagabend der Stiftungsrat der Ferienheim-Stiftung «Hinwilerhuus Valbella», der aus den Vertretungen der Politischen und Schulgemeinden des Bezirks Hinwil, mit Ausnahme von Wetzikon, gebildet wird. In der neuen Amtszeit soll ein Projekt realisiert werden, von dem schon einige Zeit die Rede ist: Die Ferienanlage in Valbella, bis heute im Besitz der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Hinwil (GGBH), soll von den Gemeinden übernommen werden.

Grösstes Hindernis für diese Transaktion, die, wie GGBH-Präident Niklaus Egli (Hinwil) an der Versammlung betonte, auch von der Gemeinnützigen Gesellschaft befürwortet wird, sind steuerliche Probleme. Seit längerer Zeit laufen Verhandlungen mit dem Kanton Graubünden, wo über die Befreiung von der Handänderungssteuer diskutiert wird. Bisher ohne konkretes Ergebnis. Das Steuerproblem ist nicht neu, wurde doch bereits 1985, bei der Gründung der Stiftung, auf eine Übernahme der Liegenschaften verzichtet, damit die Gemeinden nicht zusätzlich mit hohen Steuerforderungen belastet wurden.

Belegungszahlen gehen wieder aufwärts
1997 war für die Ferienanlage Valbella kein gutes Jahr, sank doch die Belegung mit 7135 Logiernächten auf einen absoluten Tiefpunkt – durchschnittlich wurden auf der Anlage in den vergangenen zwölf Jahren 9300 Übernachtungen gezählt. Dieses Jahr aber erholten sich die Belegungszahlen wieder: Bis Ende November sind 8400 Logiernächte ausgewiesen. Für das kommende Jahr werden bescheidene 8200 Übernachtungen budgetiert, was darüber hinaus vermietet werden kann, würde den Voranschlag markant verbessern, betonte Stiftungsratspräsident Rolf Gadola (Grüningen).
Mit der gründlichen Sanierung des Hauses «Bergli» wird 1999 auch dem Umstand Rechnung getragen, dass nur ein regelmässiger Unterhalt der stark beanspruchten Gebäulichkeiten grössere, für die Stiftung kaum mehr tragbare Investitionen verhindern kann. Für regelmässige Renovationen sind genügend Rückstellungen vorhanden; Spenden sind natürlich trotzdem immer willkommen. Im laufenden Jahr beteiligte sich der Gemeindepräsidentenverband des Bezirks Hinwil mit einer Spende an ausserordentlichen Aufgaben.
Im Ausschuss des Stiftungsrates, der im wesentlichen die Aufgabe einer Geschäftsleitung wahrnimmt, gibt es zurzeit keine Änderung. Rolf Gadola als Präsident, Yolanda Blöchlinger (Tann) als Aktuarin und Regula Tischhauser (Rüti), Werner Rellstab (Fischenthal) und Paul Müller (Bubikon) wurden einstimmig wiedergewählt. Weil sich in zwei Jahren ein Wechsel im Vorstand abzeichnet, wurde das Gremium mit Barbara Hertig (Tann) und Heinz Mäusli (Bäretswil) erweitert. Mit Heinz Mäusli nimmt ein Mann Einsitz in den Ausschuss, der das Hinwilerhuus Valbella von Grund auf kennt. Als Aktuar der GGBH zu der Zeit, als die Weiterexistenz des Ferienheims in Frage gestellt war, liege ihm das Hinwilerhuus sehr am Herzen, betonte der Gemeinderat von Bäretswil. Er sei damals und heute davon überzeugt, dass die Ferienanlage es wert sei, den Gemeinden erhalten zu bleiben.

Informationen über Internet
Im letzten Jahr wurde die Werbung für die Ferienanlage intensiviert. Seit einer Woche können Informationen nun auch über Internet abgerufen werden. Aber auch die Verwalterin Ruth Kohler (Laupen) gibt gerne Auskunft über die Ferienmöglichkeit, die durchaus auch von Familien oder kleineren Gruppen genutzt werden kann. Die nächste Sitzung des Stiftungsrates wurde auf den 5. Juni 1999 angesetzt. Dann werden die Behördenmitglieder eingeladen, sich in Valbella selber über die Ferienanlage des Bezirks Hinwil zu informieren.


Im ZO vom 17. August 1998 stand:
28 Prozent weniger Logiernächte
Jahresbericht 1997 der Stiftung Hinwilerhuus Valbella

hl. Vor drei Jahren noch, 1995, war in der Ferienanlage des Bezirks Hinwil in Valbella mit 11 561 Logiernächten ein neuer Rekord verzeichnet worden. Im letzten Jahr nun sank das Interesse an der vielfältig und sehr individuell nutzbaren Anlage markant. Gerade noch 7135 Übernachtungen konnten verbucht werden.

Vor allem finanzielle Gründe führten zu dem schlechten Ergebnis:
Etliche Lager, die fast schon Tradition hatten, wurden abgesagt, weil der den Schulgemeinden auferlegte Spardruck die Durchführung nicht mehr erlaubte.

Vermehrte Werbung nötig
Dem Stiftungspräsidenten Rolf Gadola (Grüningen) fiel somit an der letzten Sitzung des Stiftungsrates die Aufgabe zu, den neuen Delegierten der Gemeinden und Schulgemeinden des Bezirks eine Ferienanlage vorzustellen, die nicht mehr wie gewohnt mit Erfolgszahlen aufwarten kann.
Der Rückgang der Logiernächte um immerhin 28 Prozent im Vorjahresvergleich muss eine Herausforderung sein, vermehrt für die Ferienanlage zu werben. Nebst Inseraten in Fachorganen soll das Hinwilerhuus bald auch im Internet präsent sein. Dass daneben die direkte Werbung «vor Ort», in den Schulen und Behörden, sehr wichtig ist, versteht sich fast von selber.
Finanziell konnte 1997 ein noch knapp befriedigendes Resultat erzielt werden, dies vor allem deshalb, weil sowohl die Entschädigung an das Hauswartehepaar wie auch die Verwaltung zumindest teilweise von der Zahl der Logiernächte abhängig ist. An Rückstellungen und Abschreibungen konnten 27 700 Franken verbucht werden; der Gewinn 1997 beträgt 72 Franken.

Haus ist ein Bedürfnis
Seit einiger Zeit laufen von seiten des Stiftungsrates Bestrebungen, die Heimanlage, die der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Hinwil gehört, zu kaufen. Zu einem Abschluss kamen die Verhandlungen bisher nicht, ein Antrag aus der Stiftungsratsversammlung soll das Projekt nun vorantreiben. Abgeklärt müssen in diesem Zusammenhang auch die steuerlichen Modalitäten im Kanton Graubünden werden.
Fest steht, dass die Stiftung in den zwölf Jahren ihres Bestehens bewiesen hat, dass das Ferienheim Valbella einem Bedürfnis entspricht und kostendeckend betrieben werden kann – an dieser Tatsache ändert auch ein für einmal enttäuschend ausgefallenes Jahresergebnis nichts.

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